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Färnebofjärden ist seit langem als wertvolles Feuchtgebiet bekannt. Deswegen hat die Schwedische Regierung vorgeschlagen, das Gebiet Natura 2000 hinzuzufügen und sie zusätzlich der sogenannten Ramsar-Liste zugefügt. Färnebofjärden beheimatet mehrere der schützenswerten Naturtypen. Dazu gehören unter anderen die Laubwaldsümpfe, Moore und unberührten Nadelwälder sowie alle. Dazu gehören alle Wasserläufe und die Eichenwälder entlang dieser. In Färnebofjärden nisten und rasten viele der gelisteten Vogel, wie z.B. Fischadler, Auerhühner und verschiedene Eulen- und Spechtarten. In der Gegend kommt auch der gelistete und in Europa geschützte Dichelyma capillaceum (Haarklauenmoos) vor.
Was bedeutet es, dass Färnebofjärden ein Natura 2000-Gebiet ist? Schweden muss, wie alle anderen Mitgliedsländer, alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um Gebiete, Naturtypen und Arten in einem Zustand zu erhalten, der als "begünstigter Erhaltungsstatus" bezeichnet wird. Dass beinhaltet, vereinfacht gesagt, "eine Wiese soll eine Wiese bleiben" und "natürliche Waldgebiete sollen natürliche Waldgebiete bleiben können" und alle Tierarten sollen in überlebenskräftigen Beständen weiterleben. Dadurch, dass Färnebofjärden heute ein Nationalpark ist, genießt es vollkommenen Schutz. Damit Arten und Naturtypen den begünstigten Erhaltungsstatus" bekommen, kann dies jedoch bedeuten, dass verschiedene Veränderungen am Schutz und der Verwaltung vorgenommen werden müssen. Zur Zeit arbeitet die Landesregierung sogenannte Erhaltungspläne aus, in denen Richtlinien und Ziele festgelegt werden, damit die Gebiete auch tatsächlich erhalten bleiben.
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