Fakten

Landschaft:
Färnebofjärdens Nationalpark ist ein Teil des Nedre Dalälven, mit teilweisen Abschnitten zwischen Avesta und Bottenhavet. Dieser Teil des Flusses hat einen Charakter, der markante Abweichungen zu den oberen Bereichen des Stroms aufweist, wie zu allen anderen Flussläufen in Schweden. Durch einen ehemaligen Flusslauf in einem Flusstal in Dalarnas welligem Gebirgsterrain fällt der Dalälven bei Avesta hin zu den weitgestreckten Flachgebieten von Norra Uppland und Gästrikland ab. Hier breitet sich der Fluß in eine Vielzahl großer, flacher Seen aus, getrennt durch verzweigte Stromschnellen.

Die umliegende Landschaft ist sehr flach, wodurch sich die natürlichen, sich periodisch wiederholenden Überschwemmungen oft über große Flächen ausbreiten. Diese Überschwemmungen haben der natürlichen Umwelt ihre Prägung verliehen. Dies hat vor Allem ein eigentümliches Mosaik unterschiedlicher Biotope entlang der Strände und weiter ins Landesinnere geschaffen.

Die Überschwemmungen haben besondere Bedeutung für die weitläufigen Flußauen und die Laubwälder der Umgebung, welche man zu großem Teil als Schwemmwälder bezeichnen kann. Entlang der Strände gibt es alte, grobe Espenwälder mit vielen Birken und Erlensümpfen, welche der Landschaft ein wundersames Laubwaldbild verleihen. Die Mäander des Nedre Dalälven sind in unterschiedlichem Ausmaß von Flussregulierungen beeinflusst. Am Wenigsten beeinflusst ist Färnebofjärden, welche am weitesten stromaufwärts liegt und welche als nicht ausgebaute Stromlandschaft gilt. Besonders bei Hochwasser sind die Stromschnellen kraftvoll und verstärken den Eindruck von unberührter Natur. Der Eindruck von Wildnis wird dadurch verstärkt, dass das Gebiet nur an wenigen Stellen bebaut ist.

Färnebofjärden hat eine besonders unruhige und zackige Uferstruktur und mehr als 200 Eilande, Inseln und Schären. Besonders im südlichen Teil befinden sich umfassende Landareale mit einigen Mooren und älteren Waldgebieten. Ein wesentlicher Anteil der Waldgebiete befindet sich im Nahbereich um die Bucht, insbesondere auf Eilanden und Moorinseln. Diese Gebiete sind sehr alt und kaum bewirtschaftet, mit großen Teilen an Laubbäumen, toten und sterbenden Bäumen, hohen Baumstümpfen und großen Kiefern. Man stellt einen deutlichen Unterschied zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des Gebietes fest. Während ein Teil Nadelwälder und Moorgebiete nördlichen Charakters enthält, hat der andere Teil eine üppige Vegetation mit einem Einschlag edler Laubgehölze hauptsächlich von Linde und Eiche.

Lesen Sie mehr über:
Anfahrt
Ausflugsziele
Landschaft
Tier- und Pflanzenwelt
Leben im Freien
Mehr über Nationalparks
Informationsmaterial

Elch
(Alces alces)

Wenn ein Elch am Ufer steht und Seerosenwurzeln frisst, könnte man glauben, ein Wasserbüffel wäre in seinem Element. Er spritzt und platscht und macht viel Lärm. Ansonsten hält er sich gerne in den Espenwäldern auf, denn junge Espenknospen sind sein Lieblingsfutter.